Die Gute Nachricht kurz erklärt

Was ist eigentlich das Evangelium? Die gute Nachricht, ja, aber was ist diese gute Nachricht?

Je nach Denomination wird das Evangelium etwas anders definiert. Es kommt immer Jesus drin vor, klar. Meine Beobachtung ist, dass die Meinungen darüber in christlichen Kreisen weit auseinander gehen. Der Kern des Evangeliums ist nicht: „Komm zu Jesus und alles wird gut. Du bekommst Frieden, Ruhe, Segen, gute Gemeinschaft und du bist Gottes Kind“. Das alles sagt die Bibel. Doch ist es nicht der Kern der Guten Nachricht.

Wenn ich das Evangelium erkläre, in Andachten oder persönlichen Gesprächen, habe ich ein Muster/ Schema im Kopf, nach dem ich vorgehe. 

Vorab schon mal den Knackpunkt: Zuerst die schlechte Nachricht, dann die Gute.

Es besteht aus 3 bzw 4 Schritten. 

Gott – Mensch – Christus – Antwort

Gott

ist heilig, gerecht und absolut frei von Bösem. Er kann Ungerechtigkeit und Sünde nicht ertragen. Gott ist souverän und steht über allem. Er ist allmächtig und allgegenwärtig. Gott hasst die Sünde und liebt gleichzeitig den Sünder.

Mensch

ist sündig und schuldig vor Gott. Aus unserem Herzen kommen viele böse Sachen. Selbst eine Notlüge reicht, um vor Gott schuldig zu sein. Kein Mensch kann von sich aus, oder durch gute Werke irgendwie zu Gott kommen. Die Folge der Sünde ist der Tod, das ewige Getrenntsein von Gott.

Christus

ist der Sohn Gottes. Weil Gott weiß, dass wir aus eigener Kraft nicht zu ihm zurückkommen können, ist er zu uns gekommen in Jesus. Er war ohne Sünde. Aus Liebe zu uns ist Jesus stellvertretend am Kreuz gestorben, um uns mit einem heiligen Gott wieder zu verSÖHNen.

Antwort

jeder, der das glaubt und Jesus um Vergebung seiner Schuld bittet wird von aller Sünde befreit. Gott hat die Voraussetzungen geschaffen, dass alle Menschen gerettet werden können. Es hängt an jedem persönlich. Wie ist deine Antwort?

Wenn wir mit Menschen über den Glauben sprechen, dann sind wir darauf angewiesen, dass Gott durch seinen Geist in dem Herzen des Menschen wirkt. Das sollte dringend durch Gebet unterstützt werden. 

Es gibt noch andere Möglichkeiten, wie man das Evangelium gut erklären kann. Zum Beispiel ist das „die Römerstraße“, „das wortlose Buch“oder die „5 Finger“. Sie funktionieren alle nach diesem Schema.

Kleine Motivation zum Schluss: „Doch die Verständigen werden leuchten wie der strahlende Himmel; und die, die vielen anderen zur Gerechtigkeit verholfen haben, werden glänzen wie die Sterne, immer und ewig (Dan.12,3)“.

Ansprechpartner

Daniel Dreßler