Der Theologe Helmut Thielicke hat die Aktualität der Bibel so beschrieben: „Die Bibel, das Buch der Christenheit, veraltet nicht, auch wenn selbst die Neuzeit zum ‚alten Eisen‘ geworden ist.“ Die Bibel ist nicht antik, sie ist auch nicht modern, sie ist zeitlos.
Zugegeben – die Bibel macht Aussagen, die nicht mehr zeitgemäß erscheinen. Aber sollten sie deshalb weniger wahr sein?! Was Gott über die Welt und den Menschen sagt, stimmt. Das Leben Jesu ist absolut glaubwürdig und seine Lebensregeln sind die besten. Und was Bibel und Wissenschaft betrifft, gilt: Nichts, was der Mensch wirklich weiß, steht im Widerspruch zu dem, was Gott in der Bibel sagt.
Tatsächlich spricht sie nicht an allen Stellen von uns, aber immer zu uns. Denn sie entfaltet Gottes Erlösungsplan in einer fortschreitenden Offenbarung (s. Kol 1,25-26). Die besonderen Höhepunkte sind der Kreuzestod Jesu, seine Auferstehung und Himmelfahrt, die Sendung des Heiligen Geistes (Pfingsten) und die damit beginnende Zeit der Gemeinde. Alle Anweisungen, die für diese Zeit gegeben werden, treffen auf uns heute zu.
So sagt Jesus Christus: „Den Alten ist gesagt, ich aber sage euch.“ (s. Mt 5,38-44) Sollte also etwas nicht mehr wörtlich zu nehmen sein, sagt die Bibel das selbst.
Die Bibel ist Gottes Wort. Sie wurde bis in die einzelnen Wörter der Originalschriften von Gott inspiriert. (s. 2Tim 3,15-17)
Sie ist wahr und so vollkommen wie Gott selbst. Deshalb nehme ich sie wörtlich.